Du gehst demnächst in die Seetalhütte? In folgendem Dokument findest Du alle Hütteninformationen, die Du bei der Planung und vor Ort benötigst - Als PDF zum Ausdrucken.
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Beschreibung der Hütte
Die Seetalhütte ist eine Berghütte des Schweizer Alpen-Clubs SAC im Kanton Graubünden in der Schweiz. Sie liegt östlich von Klosters auf 2'065 m ü. M. in einem unberührten Seitental der Silvrettagruppe. Per 1. Mai 2012 hat die SAC Sektion Prättigau die Hütte von der Sektion St. Gallen übernommen.[1] Bis Ende 2011 wurde die Hütte vom Appenzeller Max Zangerl, auch als Seetal-Max bekannt, während 50 Dienstjahren bewirtet. Max gilt mit 50 Dienstjahren (2011) als der dienstälteste Hüttenwart des SAC. Ab 2012 wird die Hütte als Selbstversorgerhütte betrieben. Aktuell werden Projekte über den weiteren Betrieb ausgearbeitet.
Die kleinste bewartete Hütte des SAC erinnert mit ihrer einfachen Ausstattung, an die Pionierzeit des Hüttenwesens. Sie wurde im zweiten Weltkrieg als Militärunterkunft erstellt und ist, unter einem Felsvorsprung versteckt, hart an den Fels gebaut. Küche, Essraum und Matratzenlager sind im gleichen Raum untergebracht. Die Seetalhütte befindet sich 2 km von der österreichischen Grenze entfernt auf Schweizer Boden.
Erreichbar ist sie von der Schweizer Seite ab Klosters-Monbiel - bis Alp Sardasca auf dem gleichen Hüttenweg wie die Silvrettahütte - in 3 Stunden; von Österreich ab Vermuntsee (Silvretta-Hochalpenstraße) - Saarbrücker Hütte - Seelücke - Seetalhütte (ohne Gletscher) in 5 Stunden.
Seetalhütte Innenansicht
Sie bietet 14 Schlafplätze und ist von Ende Juni bis Ende Oktober / Anfang November geöffnet. Vom Einschneien bis zur Schneeschmelze ist sie gänzlich geschlossen und hat keinen Winterraum. Die Hütte eignet sich als Ausgangspunkt für Rundwanderungen von 2½ bis 5 Stunden und zahlreiche Klettertouren mit Überschreitungen sowie als Etappenort für vielfältige Wanderungen mit Übergängen (hier Furggen genannt) von 4 bis 6 Stunden.
Hinweise
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Die Hütte ist nicht bewartet, eine Kochgelegenheit (Holzherd) ist vorhanden und die "Hüttenbar" bietet Getränke und Snacks (Selbstbedienung).
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Im Massenlager stehen Decken und Kopfkissen zur Verfügung. Die Verwendung eines Hüttenschlafsacks ist obligatorisch.
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Sanitäre Einrichtungen: Ein WC und ein Waschbecken stehen zur Verfügung.
Geschichte
Bis 2011 wurde die Hütte während 50 Jahen (!) von Max Zangerl und der SAC Sektion St. Gallen betrieben. Im Frühling 2012 wurde die Hütte von der Sektion Prättigau übernommen und neu als Selbstversorgerhütte geführt. Ein Ideenwettbewerb über den weiteren Betrieb ab 2013 ist aktuell am laufen.